Nicole Strauss Coaching Karlsruhe
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Dr. Nicole Strauss Beratung & Coaching für zukunftsfähige Führung
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Tipp zur Selbstführung 2. Quartal 2018:

So wird Home Office nicht zur Stressfalle

 

In etwa jedem dritten Unternehmen können die Beschäftigten wählen, auch im Home Office zu arbeiten und nicht jeden Tag ins Büro zu fahren. Wenn auch Sie zu diesen neuen flexiblen Arbeitnehmern gehören, sollten Sie im Alltag diese Tipps beachten, damit Home Office zu ihrer Life Balance beiträgt und nicht zur Stressfalle und Frustquelle wird:

 

  • Schulen Sie Ihre Disziplin: „Nur noch fünf Minuten mit einem Kaffee am Frühstückstisch sitzen bleiben …“, „Mal eben zwischendurch mit der Freundin telefonieren …“ – können Sie machen, schließlich soll Home Office ja Ihre Flexibilität erhöhen. Nur Vorsicht: Wer einen großen inneren Schweinehund hat und zur Aufschieberitis neigt, fährt so besser: Definieren Sie klare Arbeitszeiten für den heimischen Schreibtisch und halten Sie diese genauso diszipliniert ein wie im Büro.
  • Achten Sie auf sich: Um 11 h noch im Schlafanzug am Schreibtisch sitzen? Heute mal auf’s Haarewaschen verzichten und den fleckigen Pullover nochmal tragen? Bitte nicht! Vor allem, wenn Sie oft Home Office machen und somit die soziale Kontrolle wegfällt, sollten Sie auf Ihr Äußeres achten und sich genauso zurechtmachen wie für’s Büro. Hebt auch das Selbstwertgefühl …
  • Bleiben Sie im Licht: Studien zeigen, dass Heimarbeiter weniger verdienen und seltener befördert werden. Mag mit der häufigeren „Unsichtbarkeit“ in den Augen der Vorgesetzten zu tun haben. Achten Sie daher ganz besonders darauf, bei strategisch wichtigen Terminen persönlich im Büro anwesend zu sein und Ihre Leistungen offensiv zu vermarkten. Auch klare Absprachen (z. B. zur Erreichbarkeit) mit Kollegen sowie regelmäßige Feedbackgespräche sind wichtig.
  • Bleiben Sie ehrlich zu sich: Home Office ist kein Zaubermittel, um sich zu klonen. Heißt: Sie können nicht seriös Ihre Berufsaufgaben erledigen UND in derselben Zeit parallel Kinder hüten und den Haushalt machen. Home Office erspart Ihnen lediglich die Zeit für’s Pendeln, ansonsten ist es Arbeitszeit! Haushalt und Kinder brauchen eigene Zeitkontingente. Ihre eigene Freizeit übrigens auch …
  • Ziehen Sie Grenzen: Während manche Arbeitgeber bei Home-Office-Beschäftigten eher geringere Arbeitsleistung befürchten, ist oft das Gegenteil der Fall. Viele Heimarbeiter tun mehr – auch weil es ja so leicht ist, eben nochmal an den Rechner zu gehen oder noch diesen Telefontermin einzuschieben. Machen Sie auch zu Hause Feierabend!
  • Schaffen Sie sich Platz: Home Office am Küchentisch, während die Kinder um einen herumtoben, geht auf Dauer nicht. Lügen Sie sich da bitte nicht in die Tasche. Sie brauchen eine ungestörte Arbeitsmöglichkeit und ergonomisch einwandfreie Arbeitsmittel (Tisch, Stuhl, Telefon, Computer, Licht).
  • Klären Sie die Spielregeln: Wer Home Office macht, kann auch gleich den Haushalt miterledigen und ist für die Familie jederzeit ansprechbar? Missverständnis! Wer Home Office macht, der arbeitet – genauso wie jemand, der ins Büro fährt. Definieren Sie also „Bitte nicht stören“-Zeiten und handeln Sie mit der Familie eine faire Aufgabenverteilung im Haushalt aus.

 

© Beratung & Coaching für zukunftsfähige Führung Dr. phil. Nicole Strauss -  www. nicole-strauss.com

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