Nicole Strauss Coaching Karlsruhe
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Dr. Nicole Strauss Beratung & Coaching für zukunftsfähige Führung
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Tipp zur Selbstführung Januar 2018:

So setzen Sie gute Vorsätze konsequent um

 

Mitte Januar und die meisten guten Neujahrsvorsätze sind schon wieder vergessen? So bleiben Sie konsequent und erreichen Ihre Ziele. Drei Tipps ...:

 

1. Definieren Sie Ihre Ziele POSITIV. Nicht: Ich will nicht mehr so viel Schokolade essen, darf mich nicht so oft von meinen Kollegen provozieren lassen, will den Streit mit den Nachbarn klären, muss endlich mehr Zeit für meine Kinder haben ... Worauf Sie sich konzentrieren, das bekommen Sie auch! Deswegen: Ziele

 

P          positiv und als Annäherungs-Ziel formulieren (”hin zu etwas”): Ich ernähre mich mit viel frischer Kost und magerem Fleisch hin zu meinem Wunschgewicht. (kein Vermeidungs-Ziel/”weg von etwas”, z.B. Ich darf abends nicht mehr naschen ...)

O         ökologisch (ohne innere Widerstände, im Bewusstsein der Konsequenzen der Zielerreichung/”Preis”der zu zahlen ist): Ich gehe an vier von fünf Arbeitstagen nach 7,5 Stunden Bürozeit nach Hause. (… und dies kann in manchen Firmen eine Karrierebremse sein)

S          mit den Sinnen wahrnehmbar, konkret, handlungsorientiert: Ich genieße an zwei Abenden im Monat Musikveranstaltungen wie z. B. einen Opernbesuch. Dazu mache ich mich schick und gehe hinterher auf einen Cocktail in eine Bar. (nicht: Ich gehe öfter aus, gerne irgendwas mit Musik.)

          individuell, realistisch, selbst kontrollier- und initiierbar: Ich belege einmal pro Woche einen Abendkurs in Business English, um meine Chancen auf einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen. (nicht: darauf warten, dass der Chef mir diese Fortbildung vorschlägt)

T          testbar, überprüfbar, messbar: Ich wiege am Jahresende 65 Kilo und passe wieder in den schicken Hosenanzug. (nicht: Ich müsste dringend mal abnehmen.)

I           interessant, relevant, attraktiv, motivierend: Ich nehme mir an einem Abend der Woche gerne und bewusst Zeit, um mit meinen Kindern fröhlich und entspannt zu spielen. (keine Opferhaltung: Ich muss Rücksicht auf Interessen meiner Familie nehmen.)

        vollzogen, so tun als ob, Ich-Form im Präsens: Ich rede vor Gruppen laut, flüssig und überzeugend. (nicht: Ich versuche/will/bemühe mich/strebe an ...)

 

2. Sie erkennen, dass ein Ziel unklar ist oder nicht Ihrem Selbst (Ihrem wahren Wesenskern) entspricht, wenn

 

  • … es vage ist: Eigentlich müsste man schon mehr auf gesunde Ernährung achten.
  • … es andere nachahmt oder andere verändern will: Also, dass Philip befördert worden ist, setzt mich mächtig unter Zugzwang.
  • … es vermeintliche Wahrheiten widerkäut: Mit 40 Jahren muss man Personalverantwortung haben, sonst wird das nichts mehr mit der Führungslaufbahn.
  • … es anderen schadet: Alleine schon wegen des dummen Gesichtes von Hannah will ich unbedingt diese Projektleitung übernehmen.
  • … es aus dem Mangel kommt: Ich brauche diesen Auftrag, sonst wird‘s eng auf dem Konto.
  • … es negativ ist: Diesen Winter will ich mich nicht schon wieder dreimal erkälten.
  • ... es Ihnen keine guten Gefühle vermittelt.

 

3. So unterstützen Sie Ihre Zielerreichung:

 

  • Versprechen Sie es sich: Schreiben Sie Ihre Ziele auf. Noch besser: Bringen Sie sie in Vertragsform – in die Form eines Vertrages mit sich selbst. Diesen können Sie in einer kleinen Zeremonie unterschreiben und von einem Freund bezeugen lassen.
  • Visualisieren Sie: Stellen Sie sich den Zustand, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben, im Kopfkino so realistisch und beglückend wie möglich vor. Inszenieren Sie wie ein innerer Regisseur Bilder, die zeigen, dass Sie Ihr Ziel geschafft haben. Und fühlen Sie sich wunderbar dabei!
  • Basteln Sie: Collagen aus aufgeklebten Bildern (z. B. aus Katalogen und Zeitschriften) taugen vor allem bei materiellen Wünschen (Gegenstände, Reisen, Haus), aber auch zur Rückkehr zu einem einstmals gewesenen Zustand (Fotos von Ihnen mit mit schlanker Figur, glücklichem Lächeln oder im Kreise lieber Freunde). Solche Vision Boards sollten an Plätzen hängen, zu denen Sie oft schauen (Kühlschrank, Badezimmerspiegel, über dem Büro-Computer usw.)
  • Lassen Sie los und grenzen Sie sich ab: Verschwenden Sie keinen Gedanken und kein Gefühl mehr an den (ggf. problematischen oder unbefriedigenden) Ist-Zustand. Sie tragen die (Mit-)Verantwortung dafür, dass es so ist, wie es ist. Opferhaltung, Klagen, Hadern etc. sind Energieverschwendung. Fokussieren Sie diszipliniert auf Ihre Ziele. Außerdem sollten Sie schwerpunktmäßig Aktivitäten entfalten, die Ihrem Ziel dienen.
  • Tun Sie so als ob: Ihr Gehirn inkl. des Unterbewusstseins wird Sie umso kraftvoller bei der Zielerreichung unterstützen, je mehr Referenzerfahrungen es sammeln kann. Dies sind Erfahrungen, die sich sich so anfühlen, als ob Sie Ihr Ziel schon erreicht hätten. Fragen Sie sich z. B. im Alltag immer wieder Wie würde ich gehen, stehen, reden, mich kleiden, in Kontakt mit anderen treten, mir etwas gönnen usw., wenn ich meinen Zielzustand bereits erreicht hätte? Und dann „spielen“ Sie diese Rolle auch tatsächlich. Beispiel: Sie wollen reich werden? Gehen Sie einmal im Quartal (oder so oft Sie es sich halbwegs leisten können) in ein Sterne-Restaurant. Sie träumen von einer Berufsstation im Ausland? Lernen Sie die Landessparche und abonnieren Sie einen Online-Veranstaltungskalender aus Ihrer Traumstadt.
  • Affirmieren Sie: Affirmationen sind kurze, knackige Überzeugungssätze, ein Motto, ein Leitgedanke. Diese wirken wie eine Auto-Suggestion: Sie reden sich – im guten Sinne –etwas Positives ein und verbessern Ihre Chancen, im Sinne Ihrer Zielerreichung zu denken, fühlen und zu handeln. Beispiele: Ich verdiene das Beste. Ich gedeihe prächtig. Ich bin auf einem guten Weg. Alles in meinem Leben ist gut angelegt.
  • Stellen Sie die richtigen Fragen (Kopf-Google): Es gibt Fragen, die Ihre Zielerreichung hemmen und blockieren (Wie soll ich das bloß schaffen? Wie kann ich Scheitern vermeiden? Warum ist es so schwer, dies zu tun …?). Und es gibt Fragen, die voranbringen (Wie genau kann ich das schaffen? Wie kann ich Erfolge umsetzen? Warum könnte es leicht/entspannt sein, dies zu tun?).
  • Arbeiten Sie mit einem Anker: Finden Sie eine Verknüpfung zwischen Ihrem Ziel und einem Symbol dafür. Das kann eine echter Gegenstand sein (Talisman, Erinnerungsstück, Schmuck) den Sie immer sehen können. Oder Sie stellen sich Ihren Symbolgegenstand nur im Geiste vor.
  • Starten Sie die Umsetzung: Beginnen Sie jeden Tag mit dem Lesen und/oder Visualisieren Ihrer Zieldefinition (s.o.). Und dann legen Sie mindestens drei konkrete Handlungen fest, die Sie HEUTE und VERBINDLICH für die Erreichung Ihres Ziels umsetzen.

 

© Beratung & Coaching für zukunftsfähige Führung Dr. phil. Nicole Strauss -  www. nicole-strauss.com

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